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Nach 2 Wochen und einem Tag durfte ich endlich gehen!
Insgesamt war ich 2 Monate im Krankenhaus. Einige Schwestern der Station verabschiedeten sich, die die gerade Dienst hatten. Aber die Ärztin der Station hat darum gebeten, das ich mich persönlich von ihr verabschiede. Das musste ich natürlich einhalten ;)
Sie freute sich und meinte, das ich nun erstmal Essenstechnisch alles probieren solle, was ich mag. Ich werde dann schon merken, wenn etwas nicht passt.
Das wichtigste war mir aber die Intensivstation: Da bin ich, zusammen mit Menne, mit einer Großpackung Merci aufgetaucht und wollte mich verabschieden. Es haben sich alle riesig gefreut. Alle meinten, wie schön es ist, mich im Stehen und nicht immer nur im Liegen zu sehen und das ich endlich nach Hause kann.
Ich hab mich mit den Worten verabschiedet: “Dann bist frühestens in einem halben Jahr bei der Rückverlegegung!“
Ich war so wackelig auf den Beinen, aber glücklich nach Hause zu kommen.
Meine Eltern, die wir eigentlich überraschen wollten, hatten Tränen in den Augen. Leider konnten sie es sich denken, das ich den Tag Heim komme, da Pa mit Oma ins Krankenhaus wollte und Menne sie natürlich aufhalten musste. Naja, egal. Hauptsache endlich zu Hause!!!
Die Treppe kam ich zwar so gut wie gar nicht hoch, aber mit Hilfe ging es.
Meine offene Wunder wurde täglich von einem Pflegedienst gereinigt und verbunden, bis ich zur Reha ging.
Sie ist seit Reha-Ende, 01.05.12 endlich geschlossen!!! Und ich fühle mich besser. Zwar nicht so, wie ich es mir wünschen würde, aber ich muss zufrieden sein...
Und Treppensteigen kann ich auch wieder ;)
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Einen Riesen Dank gilt:
Meinem Chirurgen, Dr. Benno Stinner, für das in den Hintern treten und wieder aufrichten, sowie das operative am Leben erhalten.
Von der Intensivstation:
Herrn Dr. Vogelsang, der mir auch gewaltig die Meinung gesagt hat, was richtig war!
Herrn Dr. Guille, für das 3 Malige legen eines PDK und die unterstützenden Worte.
Herrn Dr. Peas, fürs Zuhören, in Hintern treten und unterstützen.
Frau Dr. Bucker und die anderen Doktorinnen, die immer da waren, wenn ich jemand brauchte...
Die Schwestern: Heike, Heike, Franziska, Mandy, Katharina, Mechthild und wie sie alle heißen....
Dem Pfleger Matthias, der trotz dessen, das ich ihn oft angeschnauzt habe, weil er mich nervte, versucht hat, mich aufzubauen.... Und fürs zuhören.
Nur nervte seine gute Laune halt oft, wenn es mir dreckig ging ;)
Von Station 3:
Frau Dr. Bauer, die wirklich alles in Bewegung gesetzt hat, damit man mir hilft, als der letzte Verschluss da war.
Martina Hagemeister, die jetzt auch noch unersetzlich für mich ist.
Diversen Ärzten, die ich mit Namen leider nicht kenne, aber die mir helfen wollten.
Den Schwestern, die dort wirklich alle sehr nett waren. Auch, wenn ich mich mit 2en angelegt habe. Danach waren sie aber sehr freundlich :)
Lustig war auch immer das Gesicht der Schwestern, wenn sie mich das erste mal auf dem Flur haben laufen sehen. ^^
" Wow" Frau W. Sie sind aber groß. Im Liegen sah man das gar nicht. Hätte sie fast nicht erkannt " :)
Das durfte ich öfter hören :)
Ich bin zu Hause und versuche das zu geniessen, was ich kann und vor allem zu LEBEN, so gut es geht, auch wenn es nicht immer einfach ist.
Ich habe jetzt 2 mal im Jahr Geburtstag und das muss ich akzeptieren...
Hauptsache, ich bin noch da!!!
2 Kommentare:
Wie schlimm das für dich und deine Familie gewesen sein muss.
Umso schöner/besser, dass du noch da bist und lebst. Das freut mich sehr. :)
Wann feierst du denn deinen 2. Geburtstag? Der Tag an dem du nach Hause kamst oder an dem eine ganz schlimme OP war?
Liebes Grüßle
Naja, eher die letzte OP, denn die war auch nicht ohne. Hätten die länger gewartet, wäre ich auch nicht mehr hier :(
Also dann der 1.03.12
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