Erster Teil
Nach der OP war ich natürlich noch relativ K.O.
Hatte also eine gute Ausrede warum ich schlafen konnte, ohne angemeckert zu werden ;)
Freitag, am Tag nach der OP kamen schon die ersten "Winde". Ich freute mich natürlich, allerdings wurd mein Bauch wieder sehr warm und ziemlich fest und groß :(
Da kam natürlich meine Angst wieder, das da was schief gelaufen ist. Warum sollte auch ich mal Glück haben :(
Habe meine Bedenken dann natürlich bei der Stationsärztin (die nette vom letzten Mal) kund getan und sie meinte, das ich mir noch keine Sorgen machen solle, da ich vielleicht erstmal versuchen solle, zur Toilette zu gehen. Ich hatte aber noch gar keinen Drang dazu.
Samstag kamen keine "Winde" mehr. Der Bauch wurd praller :(
Abends war ich wieder mal im Aufwachraum um die Schmerzpumpe aufspritzen zu lassen, die irgendwie defekt zu sein schien, da das Teil laufend piepte, das es leer sei.
Hab schon gemeint, das die Stationsschwestern eventuel das Teil falsch bedient haben. Es war aber wohl doch die Pumpe. Die wurde dann schnellstmöglich ausgetauscht.
Sonntag hab ich eine Schwester gebeten mir doch bitte mal eine Bettpfanne zu geben. Ich würd es gern mal probieren. Sie meinte aber, und da muss ich ihr im Nachhinein recht geben, dass das nicht so klappen würd. Auf Klo sitzt man steiler und dann würd das besser klappen. Sie hat mir dann aus dem Bett geholfen und mich ins Bad verfrachtet.... und siehe da... So breit hab ich noch nie gegrinst beim Klogang ;)
Zwar war die Konsistenz nicht meiner Wünsche entsprechend, aber der Druck vom Bauch her wurde endlich besser!
Ab da war ich eigentlich täglich. Aber nicht, weil ich musste, sondern, weil ICH es wollte. Heißt, durch die Schmerzpumpe hatte ich noch nicht den Drang, wie er normalerweise ist.
Die Tage drauf wurde es zwar besser, aber Schmerztechnisch stimmte was nicht (jetzt kommt was, woran ich mich nicht mehr erinner, was Menne mir aber erzählte)
Ich sollte eigentlich zum MRT. Da das Gerät aber gerade gewartet wurde, wurde erstmal eine Sonographie gemacht, aber nix gefunden.
Einen Tag drauf kam dann das MRT, wo auch nix bedenkliches gefunden wurde.
Zum Glück.
Heißt, das es wohl "normale" Post-OP Schmerzen sind/waren.
(Ich geh mal davon aus, das ich durch die Schmerzmittel so weg war, das ich mich daher nicht mehr daran erinner. Obwohl ich eigentlich zu dem Zeitpunkt dachte, das ich recht fit war)
Da teilweise noch Erbrechen dazu kam, bekam ich leider doch noch eine Magensonde (wie ich die Teile hasse) Hab sie diesmal aber relativ gut ertragen und nach 2 Tagen kam sie raus.
Ein paar Tage später wurden dann Drainagen gezogen und die Schmerzpumpe, ebenso der Blasenkatheter. Ich war "Frei"!!!
Es konnte also bergauf gehen...
Nach 2,5 Wochen durfte ich, zwar noch recht schlapp, nach Hause. Allen waren Glücklich...
Die erste Zeit zu Hause, quälte ich mich noch, weil mein Körper halt nicht so wollte.
Er will auch immer noch nicht so wie ich...aber..., in der ersten Zeit zu Hause kam noch viel Erbrechen, Migräne und Verstopfung dazu.
Jetzt ist es so, das ich immer noch teilweise starke Schmerzen habe, Morphium ist so gut wie weg, wirkt glaub ich eh nicht mehr! Klogänge könnten besser sein, aber, mein Hausarzt sagt, ich solle noch Geduld (Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!) haben.
Befinden ist durchwachsen. Dann geht es mal und plötzlich ist mir schwindelig oder heiß... Es wechselt sehr, sehr stark.
Muss nachher aber eh nochmal zum Hausarzt, weil mein Blutbild, welches seit der OP komplett im Eimer ist, da sein müsste.
Es kann nur bergauf gehen, hoffe ich.
Ich wünsche niemanden diese Tortour, die ich dieses Jahr durchmachen musste!!!!
3 Kommentare:
Grüße! Ich glaube, aus Deinem Post eine positie Grundtendenz heraus zu lesen. Prima! Ich drück weiter die Daumen, halte durch!
Oh ja....schwere Geschichte. Aber hey...es wird besser, es dauert, es dauert vielleicht länger als erwartet, aber glaube mir irgendwann wird es wieder so wie Du es Dir wünschst. Was dazu beiträgt schneller zu genesen, sind POSITIVE GEDANKEN und den Ansatz dazu hast Du doch ;) Also Kopf hoch und weiter :)
Liebe Grüße
Meine Fresse, Du hast die Arschkarte des Jahrhunderts gezogen!
Da fehlen mir die Worte.
Lass Dich mal aus der Ferne drücken!
Und wie Revbellin sagt: POSITIVE GEDANKEN sind wichtig!
Ich weiß, dass einem das nach/inmitten so einer Scheißphase schwer fällt, aber das kann man lernen!
Gib nicht auf, Du schaffts es!
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